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Skireisen - Skisafaris

Skireisen nach Colorado

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warum nach Nordamerika zum Skifahren...

Zehn Gründe für einen Skiurlaub jenseits des Atlantiks


Ein Skitrip nach Nordamerika ist auf den ersten Blick eine vergleichsweise teure Angelegenheit. Aber das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt: Für gutes Geld erhält man eine Qualität, die man diesseits des Atlantiks oft vergebens sucht.

1. Die Menschen

Das Image der Amerikaner hat in Europa zuletzt etwas gelitten. Aber erstens sind nicht alle Amerikaner US-Bürger (worauf die Kanadier großen Wert legen) und außerdem entpuppen sich die Menschen von beiden Seiten der Grenze, wenn man sie dann persönlich kennen lernt und nicht nur in der Zeitung über sie liest, als die angenehmsten Zeitgenossen der Skigeografie.

Das fängt in der Warteschlange am Lift an: Da geht es höchst zivilisiert zu, niemand drängelt (in einer Menschentraube stehen hier höchstens ein Drittel der Leute, die in den Alpen am Lift warten, daher geht es auch viel schneller vorwärts), fährt über fremde Ski oder läuft gar mit abgeschnalltem, Gerät zwischen den Mitwartenden nach vom. Das Reißverschlusssystem funktioniert völlig selbstverständlich.

Hat man im Lift Platz genommen, wird man sofort in ein Gespräch verwickelt, und gibt man sich als Neuling im Skigebiet zu erkennen, folgt oft die Einladung zu gemeinsamen Abfahrten. Sie nehmen es mit dem Skifahren zwar ernst, im Mittelpunkt steht aber der ansteckende Spaß am Sport. Verbissenheit ist den Amerikanern fremd. Man muss es ihnen lassen: Sie sind einfach besser drauf als wir.

2. Freie Fahrt auf freien Pisten

Liftbetreiber in den Alpen lieben Lifte. Also bauen sie ständig neue, schnellere mit irrwitzigen Beförderungskapazitäten von 3000 oder gar 4000 Personen pro Stunde. Das ist toll für die Liftfahrer, denn sie müssen nicht mehr anstehen. Schwierig wird's, wenn Liftfahrer an der Bergstation zu Abfahrern mutieren, denn Liftbetreiber haben eben nur neue Lifte gebaut, die plötzlich dreimal so viele Menschen auf dieselbe Piste schaufeln, auf der es dann nur noch gilt, irgendwie kollisionsfrei zwischen all den Massen talwärts zu finden.

Wer Ski fährt, um des Skifahrens willen, will seine eigene Linie zeichnen, seinem eigenen Rhythmus folgen, selbst Tempo, Schwungradien und Stopps bestimmen. Das ist es, worauf es in letzter Konsequenz wirklich ankommt. Diese unschätzbare Freiheit bieten die Skigebiete im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, denn sie sind das Produkt passionierter Skifahrer und nicht technokratischer "Seilbahner", wie sich die Skigebietsmanager im deutschsprachigen Raum bezeichnenderweise nennen. In Amerika ist es die Regel, nicht die Ausnahme, eine Piste für sich zu haben, wenn man es so will, ob verbuckelt oder perfekt glatt gebügelt.

3. Der Service

Das mit der guten Laune gilt in Nordamerika nicht nur für Gäste, sondern auch fürs Personal. Natürlich bringt es keinen zählbaren Mehrwert, wenn lächelnde junge Menschen bei jeder Bergfahrt "Have a nice run!" wünschen, aber es ist allemal angenehmer als das muffelige

Gebaren alpiner Prägung. Kostenlos gerechte heiße Getränke und Cookies, geführte Gratis-kennenlern-Touren durchs Skigebiet, perfekt organisierte, kostenfreie Shuttlebusse zwischen Bett und Berg, bewachte Skiaufbewahrung oder Berechnung am Bergrestaurant und hilfsbereite

Guest-Service-Mitarbeiter, die einem die Ski vom Auto oder in die Halter am Bus hieven, lassen auch mitteleuropäische Krämerseelen einen echten Benefit erkennen, der nicht nur für die Stimmung gut ist.

4. Der Schnee

Qualität und Menge des Schnees, der im Marketingjargon amerikanischer Skigebiete selbstverständlich nicht einfach nur als Schnee , sondern als Cold Smoke oder Champagne Powder daherkommt, stellen in einigen Skigebieten alles in den Schalten, was man aus den Alpen kennt.


5. Die doppelten Diamanten

Zwei schwarze Diamanten. Damit bezeichnen amerikanische Skigebiete ihre schwersten Abfahrten und die führen nicht selten durch Gelände, wie es in Europa im markierten, kontrollierten (also vor alpinen Gefahren gesicherten) Skiraum schlichtweg nicht zu finden ist. Ausgerechnet in dem Land, wo jede Treppenstufe aus Angst vor millionenschweren Schadenersatzklagen mit der Aufschrift "watch your steps" gekennzeichnet ist, eröffnen die Skigebiete Terrain, das die Bezeichnung "extrem" mehr als verdient.

Wer echte Herausforderungen sucht, kann das in Amerika mit kontrolliertem Risiko tun. Natürlich sind 20 Meter hohe Klippen auch dann noch gefährlich, wenn sie auf einer im Pistenplan markierten Route liegen. Sein Hirn darf man schon noch benutzen.

6. Tree-Skiing

In den Alpen ist es wegen des Wildes und der jungen Bäume, die einmal zu Lawinenschutzschildern heranreifen sollen, irgendwie tabu, von der Pistenschneise in den Wald abzubiegen. Anders in Nordamerika. Grenzen setzt innerhalb des Skigebietes nur das eigene Können. Es gilt das Prinzip: "What you can see, you can ski". Also auch wahnwitzige Linien durch den Wald, bei Powder ein fast metaphysisches Erlebnis, schon allein wegen des extremen Nervenkitzels, dass nur ein falscher Schwung dazu führen kann, sein Leben an einer Fichte auszuhauchen. Das ist der Grund, warum in Amerika so viele Skifahrer mit Helm unterwegs sind. Für Einsteiger gibt es die so genannten gladed areas . Dort ist das Unterholz von Stolperfallen befreit und zum Teil hat man Bäume herausgenommen, so dass der Abstand zwischen den verbliebenen etwas weniger heimtückisch ist. Manche Glades sind daher in den Pistenplänen als nur mittelschwer markiert. Man muss kein Profi sein, um solche zu bewältigen.

7. Ski plus.

Eine Reise nach Nordamerika hat fast jeder auf seiner Wunschliste - aber zum Skifahren? Das kann man doch auch hier. Klar, aber man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen und die Klassiker - Metropolen und Nationalparks - ohne weiteres in einen Skitrip einbinden: San Francisco zur Jetlag-Überbrückung bei einer Reise in die Skigebiete am Lake Tahoe, Los Angeles und San Diego vor dem Trip zum Mammoth Mountain, das Death Valley und Las Vegas im Anschluss.

Utahs Canyons sind auch im Winter wunderschön, zum Wandern ist das Wetter dort im März oder April viel besser geeignet als im brüllend heißen Sommer. Nationalparks wie Yellowstone, Banff oder Jasper sind auch tief verschneit überwältigend. Bloß wälzen sich im Winter Millionen von Touristen hindurch. New York und Boston entfalten in der Vorweihnachtszeit einen besonderen Reiz, Vermonts Skigebiete liegen vor der Haustür. Selbst Colorado muss nicht nur Skifahren heißen, der Süden des Bundesstaates birgt interessante Sites - von den uralten Indianersiedlungen in Mesa Verde bis zu den gigantischen Sanddünen des Great Sand Dunes National Park.

8. Wild Wild West

Alle haben als Kinder Cowboy und Indianer gespielt. Wer hat nicht davon geträumt, den wilden Westen mal live und nicht nur mit John Wayne, Will Smith oder Clint Eastwood im Fernsehen zu sehen. Viele alte Gold- und Silberminenstädtchen der Rockies haben sich in Ski-Resorts verwandelt und ihren Wildwestcharme in die Neuzeit hinübergerettet. Aspen, Park City, Jackson Hole und Breckenridge sind die bekanntesten, Telluride, Crested Butte und Red River die ursprünglichsten. Weniger bekannt sind die Fernie, Silverton, Truckee, Flagstaff und Ketchum. Dort läuft einem im Pioneer Saloon auch schon mal der echte Clint Eastwood über den Weg.

9. Logis mit Komfort extra

Skifahrer haben viel Gepäck dabei und dirigieren ihre Oberschenkel täglich in die Übersäuerung. Da trifft es sich gut, dass auch preiswertere Unterkünfte in Nordamerika fast ausnahmslos über Whirlpool und geräumige Zimmer verfügen. Hotelzimmer bieten außer Platz und den hierzulande bekannten Selbstverständlichkeiten auch Kaffeemaschine, Teekocher, Bügelbrett, Bügeleisen, Kühlschrank und fast immer Internetzugang, oft auch eine kleine Küche. Apartments haben nicht selten ebenso viele Bäder wie Schlafzimmer und dazu Waschmaschine sowie komplett ausgestattete Küche mit Ofen, Mikrowelle, Spülmaschine, Toaster und riesigem Eisfach. Da ein gut sortierter Supermarkt meist nicht weit ist, kann man die Kosten eines Skitrips nach Nordamerika bei Belegung so einer Wohnung oder Hütte mit mehreren Personen mächtig drücken. Für ein paar Dollar mehr bekommt man den eigenen Hot Tub auf der Terrasse dazu - herrlich!

10. Skischulen

Amerikanische Skilehrer sind zuerst Skifahrer, dann Amerikaner und zuletzt Lehrer. Das bedeutet: Sie haben mächtig Spaß an ihrem Job, eine unverwüstlich gute Laune und ihre Schüler sollen vor allem eines haben: Fun! Das mit der Technik kommt dann nebenbei wie von selbst. Auch für sehr gute Skifahrer lohnt es sich, mit instructor zu fahren. Sie kennen die versteckten Schätze ihres Berges und wissen, wann es wo den besten Pulvern gibt. Auch bei einer Gruppenstunde wird in den höchsten Levels kaum unterrichtet, sondern hauptsächlich ordentlich Ski gefahren. Die meisten Skischulen haben zumindest einige Mitarbeiter, die Deutsch sprechen.






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